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Depression 

Niedergeschlagenheit, Schwermut oder sogar Schuldgefühle und Hoffnungslosigkeit treten gerade in Phasen starker Belastung hin und wieder bei vielen Menschen auf. Halten diese Beschwerden jedoch in weitgehend gleichbleibender Stärke über mehrere Wochen an, so muss man Sie als ernstzunehmende an Anzeichen einer Depression sehen. 

Manchmal kommt es jedoch auch vor, dass sich in erster Linie eine ganze Reihe an körperlichen Beschwerden bemerkbar macht. So kann es sein, dass sich vermeintlich zusammenhangslose Probleme wie Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Appetitverlust, Schmerzen oder ein Engegefühl in der Brust als Primärsymptome einer Depression zeigen.


Die Ursache für diese Beschwerden sind häufig belastende Situationen, welche zu Beginn ein Gefühl von Hilflosigkeit auslösen können. Es kann aber auch sein, dass sich eine Depression entwickelt, obwohl es scheinbar so gut wie keine sichtbaren, äußeren Gründe hierfür gibt.

 

Was tun als Angehöriger?


Nicht nur direkt Betroffene leiden unter den Symptomen einer Depression. Oftmals sind Angehörige gleichermaßen ratlos oder niedergeschlagen, weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen.
Als Angehöriger ist es zunächst nützlich, sich über die Entstehung, Symptome, Verlauf und Therapiemöglichkeiten einer Depression zu informieren. Eine Depression ist eine - von außen oftmals schwer zu fassende - Erkrankung, die mit medikamentösen und psychotherapeutischen Maßnahmen behandelt werden sollte und auch erfolgreich behandelt werden kann.

Da einer Depression Gefühle wie Niedergeschlagenheit voran gehen, tendieren Außenstehende dazu, Ratschläge zu erteilen, die man selbst vielleicht schon einmal als hilfreich erlebt hat. Frustrierend ist dann jedoch für beide Parteien, wenn diese Ratschläge nicht umgesetzt werden und sich die Beschwerden wochen- oder sogar monatelang zeigen. Manchmal gibt es dann den - motivierenden oder ungeduldigen - Gedanken "jetzt reiß dich doch (einfach) einmal zusammen".
Begreift man die Depression jedoch als Erkrankung bei der der Stoffwechsel im Gehirn gestört ist, so ist auch leichter zu verstehen, dass das Problem weniger das Wollen als das Können ist: Betroffene können häufig ohne Hilfe Veränderungen nicht umsetzen.

Hilfreich ist es, wenn Sie Verständnis zeigen - ganz ohne Ratschläge und Urteile - und außerdem signalisieren, dass Ihnen die betroffene Person wichtig ist. Wichtig ist es jedoch auch für beide Parteien, dass Sie als Angehöriger Ihre eigenen Belastungsgrenzen kennen und auch offen benennen. Bestimmte Dinge nicht machen zu können bedeutet nicht, die betroffene Person als Ganzes abzulehnen. Idealerweise finden Sie gemeinsam Dinge, die Sie stattdessen machen können. Vielleicht können Sie so sogar kleine, realistische Schritte absprechen, die zu einem größeren Ziel führen.

Gemeinsame Ziele können eine aktivere Gestaltung des Alltags oder das Aufsuchen von Beratungsstellen sein. Bevor psychische Erkrankungen medikamentös oder psychotherapeutisch behandelt werden, sollte ein Arzt körperliche Ursachen ausschließen.
Zu diesen Themen können sich Angehörige auch in Beratungsstellen informieren oder Selbsthilfegruppen zum Austausch nutzen.
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© Sandra Waeldin, Karlsruhe | Sw - Coaching und Stressbsewältigung  

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